Tuchlaube Aarau


MI

11.3.2015

20:15h


Schlachthaus Bern


MI

28.1.2015

19:00h


DO

29.1.2015

19:00h


FR

30.1.2015

20:30h




Roxy Birsfelden

Ticket-Fon: 061 313 60 98


MI

05.11.2014

20:00h


DO

06.11.2014

20:00h


FR

07.11.2014

20:00h




Alte Markthalle Basel


MI

28.05.2014
Premiere

20:00h

ausverkauft


FR

30.05.2014

20:00h


DI

03.06.2014

20:00h


MI

04.06.2014

20:00h


DO

05.06.2014

20:00h


FR

06.06.2014

20:00h


SA

07.06.2014

20:00h


Söhne

Eine Produktion der Volksbühne Basel in Koproduktion mit dem Roxy, Birsfelden



Urbane Lebensgeschichten aus der Perspektive von fünf Söhnen. 

Vor der Geräuschkulisse vorbeidonnernder Züge treffen sich fünf Männer zufällig in einem Imbiss, im unwirtlichen Nirgendwo. Sie sind aus der Zeit gefallen, auf der Durchreise. Zögernd kommen die Männer aus ihren inneren Monologen ins Gespräch. Sie erzählen von Aufbrüchen, Verlusten, Hindernissen, von den Ecken und Kanten, die ihr Leben prägen und dem Ringen nach Glück! Der Imbiss wird für eine kurze Dauer zum Mittelpunkt ihrer Welt. Was sie vereint, ist Emigration – vom Dorf in die Stadt, von einem Land ins nächste, erzwungen oder gewählt - als fundamentale Erfahrung, die fundamentale Erfahrung unserer Zeit. Schwer zu tragen sind diese Geschichten - doch ihre Selbstbehauptung ist wie ein kleines Zuhause.



Ensemble

Text / Regie: Anina Jendreyko

Schauspiel: (Jean) Nadim Jarrar, (Stani) Robert Baranowski, (Memo) Orhan Müstak

Musik: Haki Kilic, Delchad Ahmad

Produktionsleitung: Pascal Moor

Regie-Assistenz: Marie Jeger

Bühne: Pia Gehriger

Bühne Mitarbeit: Özlem Yilmaz

Kostüme: Cornelia Peter

Licht / Technik: Michael Jann

Grafik: Thomas Dillier

Fotos: Christian Muhrbeck, Dominik Labhardt

 

 

Wir gratulieren Orhan Müstak zum Deutschen Fernsehpreis 2014 in der Kategorie "Beste Serie" mit "Danni Lowinski".
Orhan Müstak ist bei uns in "SÖHNE" zu sehen am 5., 6. und 7. November 2014 im Roxy Theater.

 


Presseschau - Press

 

Badische Zeitung, 30. Mai 2014: (Link)

"Mit ihrem Stück "Söhne" gelingt der Basler Schauspielerin und Regisseurin Anina Jendreyko subtil und szenengewaltig ein Blick hinter allseits bröckelnde Kultur- und Migrationshintergrundkrusten." - Annette Mahro, Badische Zeitung

 

 SRF/Kultur, 3. Juni 2013: (Link)

"Das Theaterstück «Söhne» thematisiert Erfahrungen und Prägungen durch die Vorfahren und Eltern. Der Fokus liegt auf der Stadt, wo viele Kulturen zusammenleben und sich gegenseitig durchdringen. Diese Thematik ist programmatisch für die Volksbühne Basel."          Kaa Linder, SRF/Kultur

 


Sponsoren

kulturelles.bl - Fachausschuss Theater und Tanz


Stimmen

Allen postdramatischen und sonstigen Formbeschwörern im zeitgenössischen Theater zum Trotz greift die Volksbühne Basel mit SÖHNE auf die denkbar einfachste Form zurück: einen konkreten Ort und fünf Männer, die hier aufeinandertreffen und anfangen über sich zu sprechen ohne Netz und doppelten Boden. Die Ungeheuerlichkeit von SÖHNE in der Inszenierung von Anina Jendreyko liegt in der Banalität des Abends. Die Männer sprechen Privates, Intimes, Heikles aus. Sie lassen sich Zeit. Sie hören aufmerksam zu, obwohl nie ganz eindeutig ist, ob sie miteinander oder zu sich selbst reden. Sie beobachten sich und scheinen das Gesagte doch nie zu sie bewerten. Sie nicken nicht mit den Köpfen und bekunden kein Mitgefühl. Hier gibt nicht einfach ein Wort das andere. Es ist ein schwer auszumachendes Impulssystem, das die Männer zum reden oder zum Musik machen bringt. Aber es gibt ein System und es gibt den Moment, indem es sich zusammenzieht und entlädt. Ein explosionsartiger Ausbruch des Barkeepers schlägt wie Blitz und Donner ein. Und geht vorüber. Die Luft ist wieder rein. Und plötzlich ist Raum für eine Geschichte, die trivialer kaum sein kann: wie sich Einer mit 1,80 Euro satt essen und dabei glücklich werden kann. Selten war ein Moment im Theater wahrhaftiger und schöner. SÖHNE ist absolut sehenswert.

Susanne Abelein

 

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