30.4.2018


Intern. Festival of Liberal Theater Amman / Jord.


Frauen!





Frauen!

 

 „Wenn alle Frauen dieser Erde morgen früh aufwachten und sich in ihren Körpern wohl und kraftvoll fühlten, würde die Weltwirtschaft über Nacht zusammenbrechen.“ (Laury Penny)

 

Die Frage, wie emanzipiert Frauen heute eigentlich wirklich sind, ist oft gestellt worden, die Perspektive der britischen Autorin Laurie Penny, dass die Wirtschaft eine nicht unwichtige Rolle dabei spielt, ist eher ungewöhnlich.
Anhand dieser Ausgangsfrage hat die Volksbühne Basel ein neues Stück mit Schauspielerinnen und Tänzerinnen entwickelt. Bewegende und archetypische Geschichten von Frauen - quer durch alle Generationen und mit unterschiedlicher Herkunft - werden in  prägnanten und bewegungsstarken Bildern erzählt, Lebensgeschichten, die sich im Spannungsfeld von sogenannter Chancengleichheit und kommerzieller Verwertung behaupten – emotional, skurril, hinterfragend, fantasievoll, sinnlich und urkomisch.

 

Die in Basel ansässige Regisseurin Anina Jendreyko hat sich ein Jahr lang mit Frauen zwischen 20 und fast 100 Jahren unterhalten und umfangreiches biografisches Material gesammelt, das Wünsche, Lebensstrategien, Frauen- und Familienbilder höchst unterschiedlicher Menschen vereint. Diese berührenden und aufschlussreichen Geschichten, die sowohl kulturelle Unterschiede als auch erstaunliche Übereinstimmungen und immer noch vorhandene Tabus zutage brachten,  hat  sie in Zusammenarbeit mit ihrem Team zu einem theatralen Erlebnis verdichtet.
Wie bereits im letzten Theaterstück A&X vereint FRAUEN! durch die intensive gemeinsame Arbeit mit  der Szenografin Tabea Rothfuchs Spiel und Bild zu einem ausdrucksstarken, lustvoll ästhetischen Abend. Nach den Stücken SELAM HABIBI, SÖHNE und A&X widmet sich die Volksbühne Basel einem weiteren brisanten Thema aus der Mitte unserer Gesellschaft und konfrontiert die ZuschauerInnen mit ungewöhnlichen Einblicken in die eigenen verinnerlichten Frauenbilder. 

 

"Noch nie sah ich so gutes Frauentheater! Ich habe herzlich gelacht und geschluchzt, war wütend und habe wunderbar geträumt. Es ist grossartig, was ihr da auf die Bühne gestellt habt. In jeder Frau habe ich mich gefunden. Zudem war der Abend künstlerisch so klar und schön, dass ich mich immer daran erinnern werde. Wirklich stark! Ich kam mit kritischen jungen Frauen, aber dass es menschlich und künstlerisch so gut ist macht glücklich, sogar bei diesem Thema."
Schauspielerin und Radiosprecherin Roswitha Schilling 

 

Wie schön wäre es, könnte man das Stück als fröhliche Erinnerung an längst verflogene Sitten & Zeiten abhaken. Ein Seitenblick auf die Realität zeigt aber schnell, dass das leider voreilig wäre. Danke für eure grossartige Leistung!"
Werner van Gent, Journalist

 

Pressestimmen: Programmzeitung 26.12.2016 - Tageswoche 21.1.2017Aargauerzeitung 21.1.2017

 



International Festival of Liberal Theater, Amman/Jordanien

Royal Cultural Center Amman

30.4.2018, 21 Uhr

**Volksbühne Basel gewinnt silbernen Samak auf 13. „International Festival of Liberal Theater„ in Amman, Jordanien.
Die Volksbühne Basel war als erste Schweizer Gruppe mit ihrem Stück Frauen in der Regie von Anina Jendreyko zu einem der wichtigsten Theaterfestivals des arabischen Raums vom 27. April bis zum 4. Mai nach Amman eingeladen.
Die international besetzte Jury (Jordanien, Syrien, Ägypten, Kuwait, Aserbaidschan) zeichnete den Schweizer Beitrag unter 12 Produktionen aus Palästina, Jordanien, Russland, Tunesien, Kanada, Frankreich, Spanien, Ägypten mit dem 2. Preis für die beste Inszenierung, dem silbernen Samak aus.**

Mit der Unterstützung durch den Fachausschuss Tanz und Theater BS/BL, Schweizer Botschaft in Jordanien und zahlreichen privaten SpenderInnen

 

Internationaler Frauentag

8. März 2018, 20h - Theater Chur, Postremise

Mit der Unterstützung durch die Abteilung Kultur Basel-Stadt

 

20., 21., 25., 26. und 28. Oktober 2017, 20 Uhr

 

Druckereihalle im Ackermannshof
St. Johanns-Vorstadt 19-21, Basel

 

Mit
 Carmen Dalfogo, Anne Dauberschmidt, Mercé de Rande, Tahani Salim, Esra Ugurlu, Verena von Behr
Konzept, Text und Regie:
 Anina Jendreyko
Bühne und Mediale Szenografie: Tabea Rothfuchs
Kostüme
: Eva Butzkies
Sound: Axel Nitz
Regie-Assistenz:
 Jeanne Lehnherr, Elin Fredriksson
Szenografie-Assistenz: Georg Faulhaber
Dramaturgische Beratung: Inga-Annett Hansen
Licht/Technik
: Michel Jann
Produktionsleitung:
 Pascal Moor
Fotos:
 Matthias Wäckerlin

 

Eine Koproduktion mit dem ROXY Birsfelden

Mit der Unterstützung von:
Ackermannshof/Druckereihalle Basel
Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Basel-Stadt
Internationales Literaturfestival BuchBasel und Philosophicum

 

Swisslos-Fonds BS, Swisslos-Fonds BL, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Landis & Gyr Stiftung, Wilhelm und Ida Hertner-Strasser Stiftung, Jubiläumsstiftung der BLKB, Paul Schiller Stiftung, Mutz & Bretscher Gartenbau GmbH

 

 


Wir sind nicht alle gleich, zum Glück - Ein Gespräch über Feminismus

 

21. Oktober Ein Publikumsgespräch mit Gästen im Anschluss an die Aufführung FRAUEN 

 

Frauen stehen heute in einem herausfordernden Spannungsfeld. Zum einen wird Freiheit und Gleichberechtigung postuliert. Zum anderen schränken stereotype Zuschreibungen und gesellschaftliche Erwartungen Frauen nach wie vor ein. Das Stück FRAUEN lässt Frauen unterschiedlicher Herkunft und Generationen erzählen und geht den Lebensgeschichten, den kulturellen Unterschieden und Übereinstimmungen nach.

Welche Haltung haben unterschiedliche Frauen zu feministischen Zielen?  
Was bewegt junge Frauen heute?
Wie können wir uns für Gleichstellung und Chancengleichheit einsetzen?
Wie lassen sich Unmut und Frustration in mutige Aktionen umwandeln?
Und welche Rolle spielen Männer, Strukturen und Machtverhältnisse?

Inés Mateos moderiert das Publikumsgespräch mit den folgenden Gästen:

Tamara Funiciello (Politikerin JUSO), Susan Bagdach (Gründerin und Geschäftsführerin des interkulturellen Frauen und Mädchen Gesundheitszentrum IFMGZ Holla e.V., Köln) Alina Immoos (Spielerin junges Theater Basel) und Anina Jendreyko (Regisseurin FRAUEN) 

 

in Kooperation mit der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Basel-Stadt

 


LAURIE PENNY UND ANDI ZEISLER FEMINISMUS, MACHT & SEHNSUCHT


Diskussionsveranstaltung: 27. Oktober, 19.30 Uhr

 

Feminismus ist hip, die Marketingindustrie verkauft den Frauen "Empowerment" - etwa auf T-Shirts oder in Hochglanzzeitschriften. Gleichzeitig ist Sexismus salonfähig und die Diskriminierung von allen, die nicht weiss, männlich und heterosexuell sind, in vielen Gesellschaften erneut auf dem Vormarsch. Laurie Penny («Bitch Doktrin», Nautilus, 2017), eine der bekanntesten
Stimmen des jungen Feminismus aus Grossbritannien, und Andi Zeisler («Wir waren doch alle mal Feministinnen», Rotpunktverlag, 2017 ), Gründerin und Herausgeberin des «Bitch Magazine» in den USA, sprechen über die Themen unserer Zeit, Macht, Einfluss, Umverteilung, Fairness und darüber, was Feminismus heute sein kann. Mit Fabienne Amlinger und Corinna Caduff (M). Veranstaltung auf Englisch mit deutscher Lesung.

eine Diskussionsveranstaltung der Volksbuhne-Basel - Internationales Literaturfestival BuchBasel- Philosophicum

Druckereihalle im Ackermannshof
St. Johanns-Vorstadt 19-21, Basel

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